Detlef Siegfried, in Hohenwestedt geboren, hat die westdeutsche Jugendkultur der langen sechziger Jahre als Verbindung von Konsum und Politik geschrieben. Time is on my side ist die Habilitation, an der später jedes Porträt dieser Jahre gemessen wird.
Leben
Schleswig-Holstein, die Zeitgeschichte, dann Kopenhagen. Der Umweg ist der Norden: Wer die Bundesrepublik von außen lehrt, schreibt ihre Jugendkultur ohne Nostalgie der eigenen Schulzeit. Er ist Professor für Neuere Deutsche Geschichte und Kulturgeschichte an der Universität Kopenhagen.
Wirkung
Siegfried hat die Behauptung zersetzt, Politisierung und Massenkonsum seien Gegensätze gewesen. Beat, Zeitschriften, Festivals und Wohngemeinschaften erscheinen als derselbe Wertewandel, den 1968 nur verdichtet hat. Die Länge der Untersuchung – 1958 bis 1973 – sprengt den Kalender des Jahrzehnts und gibt der späteren Popgeschichte den wissenschaftlichen Boden.
Die Fachkritik hat den Umfang gelobt und die Westdeutschlandlastigkeit vermerkt. Wer Siegfried nur als Musikhistoriker führt, unterschlägt die Politik. Wer nur 1968 sucht, unterschlägt, dass das Signum bei ihm eine Verdichtung ist, nicht der Anfang.
Werke
In Auswahl außerdem: Moderne Lüste, die deutsche Kulturgeschichte der Bundesrepublik.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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