Das rote Kornfeld
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Das rote Kornfeld |
| Autor(en): | Mo Yan |
| Originaltitel: | 红高粱家族 |
| Originalsprache: | chinesisch |
| Erstveröffentlichung: | 1986 |
| Schlagwörter: | Shandong, Japanischer Krieg, Schnaps, Familie |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Rowohlt
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| Umfang dieser Ausgabe: | 544 Seiten |
| ISBN: | 9783498031060 |
| Verweise | |
Das rote Kornfeld ist der 1986 erschienene Roman von Mo Yan, im Original Hong gaoliang jiazu, die Familie des roten Sorghums. Im Kreis Gaomi in Shandong, Mo Yans Heimat, wächst das hohe Korn, in dem Banditen, Bauern und japanische Besatzer verschwinden; daraus wird Schnaps, Blut, Liebe, Hinterhalt. Zhang Yimous Film von 1987 hat das Buch weltbekannt gemacht, bevor der Nobelpreis von 2012 den Autor festsetzte. Die deutsche Übersetzung von Peter Weber-Schäfer erschien bei Rowohlt. Mo Yan, eigentlich Guan Moye, schreibt gegen die glatte Nationalliteratur: Die Großeltern sind Helden und Schläger, der Krieg ist kein Lehrfilm.
Inhalt
Der Enkel erzählt, was er nicht gesehen hat: wie Yu Zhan'ao die junge Dai, die zu einem Leprakranken verheiratet werden soll, im Kornfeld nimmt, den Bräutigam beseitigt, die Schnapsbrennerei übernimmt und zur lokalen Macht wird. Die rote Fläche ist Versteck, Bett, Schlachtfeld. Als die japanische Armee kommt, werden aus Banditen Widerstandskämpfer, ohne dass die Banditenmoral weicht. Hinterhalte, Häute, das Maultier, die Brennerei, die am Boden liegt: Mo Yan schont den Leser nicht. Die Sprache ist derb, bildstark, voller Gerüche.
Neben der Großelternlinie stehen Onkel, Nebenfrauen, Verräter, ein Kind, das merkt, dass Heldentum nach Blut stinkt. Die Kommunistische Partei kommt in den späteren Schichten des Stoffs vor, ohne das Buch zur Parteigeschichte zu machen. Mo Yan erzählt in Sprüngen, mit einem Erzähler, der die Ahnen rühmt und sich vor ihnen ekelt. Das Kornfeld überlebt die Menschen als Farbe: rot von der Pflanze, rot vom Blut. Wer eine klare Front sucht, findet Bauern, die Japaner töten und einander nicht schonen.
Der Roman ist Teil eines losen Familienzyklus; dieser Band trägt den Namen, den der Film weltweit gesetzt hat. Das Ende ist kein Frieden. Die Brennerei, die Toten, der Enkel, der später schreibt, weil die Kulturrevolution andere Geschichten verlangt hat. Wer nur den Film kennt, kennt die Schönheit der Farbe und nicht die Länge der Prosa. Wer nur den Nobelpreis meint, unterschlägt, dass 1986 ein Autor aus der Volksbefreiungsarmee so schmutzig über Helden schrieb.
Einordnung
Mo Yan hat dem chinesischen Roman nach Mao das Fleisch zurückgegeben: Hunger, Sex, Schnaps, das Dorf, das nicht Vorbild ist. Neben Lu Xuns Ah Q steht Gaomi als der Ort, an dem die Nation sich nicht im Typus, sondern im Kornfeld zeigt. Die Kritik hat ihn als Staatsnähe und als Derbheit gelesen; das Buch von 1986 bleibt beides und keins: zu wild für die Lehrtafel, zu lokal für die bloße Weltmarke. Wer nach ihm über den japanischen Krieg auf dem Dorf spricht, spricht hinter dem roten Feld.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
