Autor:Christopher Isherwood

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Christopher Isherwood (1904–1986) war ein englisch-amerikanischer Schriftsteller, dessen Berliner Jahre die Welt vor Hitler festhielten. Ein einzelner Mann erzählt einen Tag im Leben eines Trauernden und gilt als früher, klarer Roman schwulen Lebens.

Leben

Geboren in Cheshire, Studium in Cambridge ohne Abschluss, Freundschaft mit dem Dichter W. H. Auden. Von 1929 an in Berlin, wo er die letzten Jahre der Weimarer Republik erlebte; daraus wurden die Erzählungen, die später zum Musical und Film Cabaret führten. 1939 Emigration in die Vereinigten Staaten, Kalifornien, der Vedanta und das Drehbuchgeschäft. Er starb in Santa Monica.

Wirkung

Isherwood hat die Haltung der Kamera zur Erzählweise gemacht: „Ich bin eine Kamera“, heißt es in den Berliner Geschichten, die aufzeichnen, ohne zu urteilen, und gerade dadurch das Kommende sichtbar machen. Ein einzelner Mann verdichtet diese Genauigkeit auf einen Tag: der Professor George, dessen Verlust niemand benennt, weil die Zeit die Trauer nicht zulässt.

Die Nachwelt hat ihn spät als Wegbereiter einer offenen Literatur des schwulen Lebens erkannt; zu Lebzeiten galt vor allem der Chronist Berlins. Neben Woolf gehört sein einziger Tagesroman zu den schmalen Büchern, die mehr sagen als viele dicke.

Werke

In Auswahl außerdem: Leb wohl, Berlin, Mr Norris steigt um.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.