Autor:Christine Korsgaard

1952
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Philosophin · Philosophie · Politik · 20. Jahrhundert
PhilosophiePolitik


Christine Korsgaard, in Chicago geboren, hat die Bindungskraft der Moral in der Struktur des Selbstbewusstseins gesucht: Wer handeln kann, muss sich Gründe geben können, und diese Gründe verpflichten. Die Quellen der Normativität sind die Tanner-Vorlesungen, in denen diese Kantische Auskunft gegen Voluntarismus, Realismus und bloße Billigung gesetzt wird.

Leben

Illinois, Harvard bei John Rawls, dann Harvard als Lehrstuhl: Der Umweg ist die praktische Identität, nicht die Metaethik als Wortklärung. Wer sich als Mensch, als Freundin, als Bürgerin versteht, hat schon Normen, an denen das Wollen scheitern kann. Sie lehrt in Cambridge in Massachusetts. Die Vorlesung bleibt hörbar im Buch; die Erwiderungen von Cohen, Geuss, Nagel und Williams gehören dazu.

Wirkung

Korsgaard hat Immanuel Kants Autonomie aus der Schulformel in eine These über das reflektierende Tier übersetzt. Die Verpflichtung kommt nicht von außen und nicht aus einer Werttatsache in der Welt; sie kommt daher, dass ein Wesen, das sich selbst beschreiben muss, nicht beliebig wollen kann, ohne aufzuhören, jemand zu sein. Das hat die konstruktivistische Moralphilosophie der späten Jahrzehnte bestimmt.

Die Kritik nannte den Sprung von der Identität zur unbedingten Pflicht zu schnell und die Menschheit als praktische Identität zu dünn. Wer Korsgaard nur als Kant-Schülerin führt, unterschlägt, dass sie Hume und Williams ernst nimmt. Wer nur die Vorlesung nimmt, unterschlägt die spätere Arbeit am Selbst als Verfassung. Geblieben ist die Frage, woher ein Soll seine Macht über uns hat, wenn Gott und die Natur sie nicht mehr leihen.

Werke

In Auswahl außerdem: Creating the Kingdom of Ends, Self-Constitution.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.