Autor:Bernhard Hennen

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
(Weitergeleitet von Bernhard Hennen)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Bernhard Hennen (geb. 1966), in Krefeld geboren, hat der deutschsprachigen Phantastik das Elfenbuch geschrieben, das den Markt nach den Zwergen besetzte. Die Elfen von 2004, gemeinsam mit James Sullivan, schickt zwei Unsterbliche und einen Menschen auf die Suche nach einer Verbannten; Albenmark ist schön und nicht gerecht.

Leben

Studium der Germanistik, Geschichte und Archäologie, Journalist, dann die Welten des Schwarzen Auges und die Phileasson-Sage. Der Umweg ist diese Auftragsarbeit: Wer für ein Spiel Völker und Pfade gebaut hat, kennt das Handwerk, aus dem später ein eigener Kosmos wird. Mit Sullivan schrieb er den ersten Elfenband zu gleichen Teilen; auf dem Umschlag stand lange nur Hennen. Die späteren Bände verfasste er allein, Sullivan 2013 den Roman Nuramon. Hennen lebt in Krefeld.

Wirkung

Hennen hat nordische Fjorddörfer, Minne und einen Feind, der Gestalt tauscht, gegen die großen englischsprachigen Zauberepen der Jahrtausendwende gesetzt. Das Netz der Albenpfade trägt eine Folge, die den Buchhandel jahrelang gehalten hat: dicke Taschenbücher, Treue als Handlung, Zeit, die den Elfen entgleitet. Was bleibt, ist nicht nur das Volk der spitzen Ohren, sondern ein Hof, der urteilt wie ein Staat. Die Trennung der Stimmen – Jagd und Minne – gehört zur Erfindung; dass der Umschlag den zweiten Namen strich, gehört zur Wirkungsgeschichte.

Die Phantastik-Szene hat den Streit um die Namensnennung 2022 öffentlich gemacht; der Verlag kündigte an, künftige Auflagen beide zu zeigen. Schule und Feuilleton haben den Band lange als Ware genommen, nicht als Literatur. Wer Hennen nur als Markennamen einer Serie liest, unterschlägt Sullivan und die Härte der Verbannung. Wer nur den Streit liest, unterschlägt, dass Albenmark ohne den ersten Band keine Tür hätte.

Werke

In Auswahl außerdem: Elfenwinter, Die Phileasson-Sage, Das Jahr des Greifen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.