Autor:Axel Honneth

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Axel Honneth (geb. 1949), in Essen geboren, hat die kritische Theorie auf Anerkennung umgestellt: Liebe, Recht, Wertschätzung, und die Missachtung, die Konflikte treibt. Kampf um Anerkennung ist das Buch, mit dem die dritte Generation der Frankfurter Schule ein eigenes Organon bekam.

Leben

Bochum, Berlin, Frankfurt, Nachfolge auf Habermas’ Lehrstuhl, später Columbia. Der Umweg ist Hegel, gelesen gegen den Strich des Systems: nicht der Weltgeist, die sozialen Sphären, in denen Personen füreinander sichtbar werden. Honneth schreibt auf Deutsch in die Theorie und in die Feuilletons der Republik.

Wirkung

Honneth hat Herrschaft nicht zuerst als Verdinglichung oder Diskurs gelesen, sondern als verweigerte Anerkennung. Soziale Kämpfe erscheinen als moralische Erfahrungen, nicht nur als Interessen. Gegen Habermas’ Verständigung setzt er den Konflikt, der entsteht, wo Achtung ausbleibt.

Gelesen wird das Buch als Fortsetzung und als Milderung der kritischen Theorie. Die Kritik hat die Anerkennung für zu harmonisch, zu psychologisch, zu wenig ökonomisch gehalten. Wer Honneth nur als Habermas-Schüler kennt, unterschlägt den Hegel der Jenaer Jahre; wer nur Hegel kennt, unterschlägt die Sozialpsychologie.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Recht der Freiheit, Die Idee des Sozialismus.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.