Autor:Zygmunt Bauman
Zygmunt Bauman (1925–2017), in Posen geboren, hat der Zeit nach 1989 das Bild der flüssigen Moderne gegeben. Flüchtige Moderne beschreibt Macht, die sich entzieht, und Individuen, die das Soziale in Heimarbeit herstellen.
Leben
Jüdische Familie, Sowjetunion, die polnische Armee, dann die Universität in Warschau, 1968 die antisemitische Kampagne, die ihn vertrieb. Leeds wurde der Ort, von dem aus der Vertriebene die feste Moderne in eine flüssige übergehen sah. Der Adorno-Preis 1998 kam spät. Er starb in Leeds.
Wirkung
Bauman hat die Globalisierung nicht als Netz und nicht als Weltreich erzählt, sondern als Haltlosigkeit: die Elite ist mobil, die Pflicht bleibt lokal, Revolutionen finden keinen Angriffspunkt mehr. Gegen Becks Risiko setzt er die Flüssigkeit; gegen die Soziologie der Strukturen setzt er die Moral der Unverbindlichkeit.
Gelesen wird das Buch als Diagnose der neunziger Jahre, oft als Trauer. Wer nur Flexibilität sagt, hat die Kälte verfehlt: wer gehen kann, muss nicht mehr antworten.
Werke
- Flüchtige Moderne (2000)
In Auswahl außerdem: Moderne und Ambivalenz, Verworfenes Leben.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.