Autor:Steven Pinker
Steven Pinker (geb. 1954), in Montreal geboren, hat die generative Grammatik ins Feuilleton übersetzt, ohne sie zur bloßen Geschichte zu machen. Der Sprachinstinkt behauptet: Sprache ist ein biologisches Vermögen, kein Kulturspiel.
Leben
Psychologie, MIT, Harvard. Der Umweg war die experimentelle Arbeit am Erwerb und an der regelhaften Unregelmäßigkeit der Verben. Daraus wurde 1994 das Buch, das Laien die Universalgrammatik erklärte. Er schreibt weiter über Geist, Gewalt und Fortschritt. Die Popularität hat ihm den Vorwurf der Glätte eingetragen.
Wirkung
Pinker hat Chomsky lesbar gemacht und Darwin an die Syntax angeschlossen. Das Kind bringt Erwartungen mit; die Umgebung liefert die Daten, nicht die Grammatik selbst. Das traf eine Zeit, die Sprache gern als beliebiges Zeichen nahm. Die Germanistik las es als Provokation der Beliebigkeit.
Die Kritik nennt den Instinkt zu hart, die Kultur zu schwach, den Ton zu siegesgewiss. Michael Tomasello hat den Erwerb später vom gemeinsamen Handeln her erklärt, nicht vom eingeborenen Schema. Das Buch bleibt die wirkungsvollste Darstellung der biologischen These.
Werke
- Der Sprachinstinkt (1994)
- Aufklärung jetzt (2018)
In Auswahl außerdem: Wörter und Regeln, Gewalt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.