Autor:Steffen Martus
Steffen Martus (geb. 1968), in Karlsruhe geboren, hat der Germanistik das 18. Jahrhundert als ganzen Zusammenhang zurückgegeben. Aufklärung ist kein Lexikon der Namen, sondern das Bild einer Epoche, in der Denken, Staat und Literatur denselben Atem haben.
Leben
Er studierte Germanistik, schrieb die große Grimm-Biographie und lehrt neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität in Berlin. Der Umweg war die Breite: Werkpolitik, Autorschaft, die Frage, wie aus Schriften ein Werk wird. Das Epochenbuch von 2015 hat ihn über die Fachwelt hinaus lesbar gemacht.
Wirkung
Martus erzählt die Aufklärung nicht als Siegeszug der Vernunft, sondern als Streit um Zensur und Markt, um Empfindsamkeit, um die neuen Leserinnen und um den Staat, der nützt und zensiert. Die Germanistik hat damit ein Panorama, das man lesen kann, ohne das Handbuch daneben.
Man hat die Fülle gelobt und die These vermisst. Das Buch will eher zeigen als zuspitzen. Wer nach 2015 das deutsche 18. Jahrhundert in einem Band sucht, findet hier die gegenwärtige Summe.
Werke
- Aufklärung (2015)
In Auswahl außerdem: Die Brüder Grimm, Werkpolitik, Erzählte Welt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.