Autor:Robert Spaemann

Robert Spaemann (1927–2018), in Berlin geboren, hat die Ethik gegen den Utilitarismus auf den Begriff der Person gestellt. Glück und Wohlwollen von 1989 ist der Versuch, das gute Leben zu denken, ohne es zur Maximierung zu machen: Glück als Gelingen, Wohlwollen als Blick, der den anderen nicht verrechnet.

Leben

Berlin, Münster bei Ritter, Stuttgart, München. Der Umweg ist die katholische Metaphysik in der säkularen Republik: Wer Person sagt, wo das Seminar nur Präferenzen zählt, schreibt gegen die eigene Zunft. Er starb in Stuttgart.

Wirkung

Spaemann hat teleologische Ethik gegen die Moral der Folgen gesetzt: der Mensch ist um seiner selbst willen da, nicht als Träger von Nutzen. Gegen Kant, der Pflicht ohne Glück will, setzt er eudaimonia; gegen den Utilitarismus setzt er Wohlwollen, das nicht addiert. Konservativ ist hier die Behauptung, dass Natur und Person Maß geben, die keine Epoche erfindet.

Gelesen wird er als Restauration und als Strenge. Die Kritik hat die Natur für zu theologisch, die Person für zu starr, die Politik für zu kirchennah gehalten. Wer Spaemann nur als Gegner der Bioethik kennt, unterschlägt 1989; wer nur 1989 kennt, unterschlägt Ritter, ohne den der Hegel der Moderne nicht in diese Ethik gekommen wäre.

Werke

In Auswahl außerdem: Personen, Zur Kritik der politischen Utopie.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.