Autor:Richard Dawkins
Richard Dawkins (* 1941), in Nairobi geboren und in Oxford lehrend, hat die Evolution vom Wohl der Art auf das Wohl der Gene verschoben. Das egoistische Gen hat das 20. Jahrhundert gelehrt, biologisch in Kopien zu denken – und dem Autor später den Ruf des Streiters gegen Gott eingetragen.
Leben
Britischer Zoologe, Schüler der Verhaltensforschung, lange in Oxford. 1976 erschien das Genbuch als klare Polemik gegen die Vorstellung, die Natur wolle das Gute der Gruppe. Der Umweg war die Popularisierung selbst: Dawkins schrieb für Leser außerhalb der Fakultät und wurde darüber zur öffentlichen Figur. Der Gotteswahn hat diese Figur verdunkelt. Er lebt in England und streitet weiter, oft lauter als das erste Buch es verlangt.
Wirkung
Organismen sind Überlebensmaschinen, von Genen programmiert, die sich kopieren. Altruismus unter Verwandten lässt sich rechnen; was wie Selbstlosigkeit aussieht, kann genetischer Eigennutz sein. Neben Charles Darwins Die Entstehung der Arten ist dies das Buch, das evolutionäres Denken in die Alltagssprache holte. Das Mem – eine Kultureinheit, die sich durch Nachahmung verbreitet – ist das berühmteste Nebenprodukt, oft ohne die Rechnung zitiert.
Kritiker warfen ihm vor, Bilder für Mechanismen zu verkaufen und Kooperation zu unterschätzen. Spätere Auflagen haben nachgelegt, ohne die These zu kassieren. Wer Dawkins nur als Atheisten liest, hat das schärfere Buch verpasst. Das egoistische Gen begründet kein egoistisches Leben; es erklärt, warum Moral gegen den Strich der Gene gearbeitet werden muss.
Werke
- Das egoistische Gen (1976)
In Auswahl außerdem: Der blinde Uhrmacher, Der Gotteswahn, Der erweiterte Phänotyp.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.