Autor:Margaret Atwood

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Margaret Atwood (* 1939), in Ottawa geboren, hat der Dystopie den weiblichen Körper als Schauplatz gegeben. Der Report der Magd wird gelesen, wo Religion, Staat und Fruchtbarkeit in denselben Griff fallen – zuerst in den achtziger Jahren, dann wieder im einundzwanzigsten Jahrhundert.

Leben

Aufgewachsen in Ontario, oft im Wald, weil der Vater Entomologe war; zuerst Lyrikerin, dann Romancierin in Toronto. Der Umweg war kein Exil, sondern die Beharrung, nichts zu erfinden, was nicht irgendwo schon Gesetz oder Praxis war. Der Report der Magd erschien 1985; der Nachfolger Die Zeuginnen 2019. Sie schreibt weiter in Kanada, öffentlich, und hält die Grenze zwischen Roman und Einmischung absichtlich dünn.

Wirkung

Nach George Orwells 1984 und Huxleys Schöne neue Welt ist dies die Zukunftsordnung, die vom Gebären her denkt. Gilead ist kein fremder Planet; es ist die zusammengesetzte Gegenwart. Atwood hat den Gottesstaat als Haushalt erzählt: Magd, Kommandant, Ehefrau, die Zeremonie.

Die Fernsehserie ab 2017 und die Proteste mit roten Mänteln und weißen Hauben haben das Buch in die Politik der Vereinigten Staaten zurückgeholt, manchmal als Warnung, oft als Kostüm. Schulisch ist es geworden, ohne zahm zu werden. Wer Atwood nur als Kronzeugin gegen die Rechte liest, unterschlägt, wie genau sie Mitläuferschaft und Erinnerungslücken der Magd selbst beschreibt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Zeuginnen, Der blinde Mörder, Oryx und Crake.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.