Autor:John R. Searle
John R. Searle (geb. 1932), in Denver geboren, hat Austins Vorlesungen zur Theorie der intentionalen Tat ausgebaut. Sprechakte fragt, unter welchen Bedingungen ein Satz ein Versprechen, eine Frage, ein Befehl ist.
Leben
Oxford bei Austin, dann Berkeley. Der Umweg war die amerikanische Analytik: Searle wollte Regeln, nicht nur Beispiele. Er lehrte lange in Kalifornien und stritt öffentlich über Geist, Computer und gesellschaftliche Tatsachen. Die Sprechakte blieben das Fundament.
Wirkung
Searle hat Illokution, Perlokution und die Aufrichtigkeitsbedingung so geordnet, dass Linguistik und Philosophie damit arbeiten konnten. Der Satz tut etwas, weil Sprecher und Hörer Wissen über Konventionen teilen. Später kamen die Konstruktion sozialer Wirklichkeit und der Streit um das chinesische Zimmer.
Die Kritik nennt das zu bewusst, zu wenig Macht, zu sehr das gelingende Gespräch unter Gleichen. Butler hat die Performanz gegen diese Absicht gestellt. Das Buch von 1969 bleibt die Schulform der Sprechakttheorie.
Werke
- Sprechakte (1969)
In Auswahl außerdem: Ausdruck und Bedeutung, Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.