George Lakoff (geb. 1941), in New Jersey geboren, hat die Metapher aus dem Schmuckfach in die Erkenntnis geholt. Mit Mark Johnson zeigt Leben in Metaphern, dass wir in Bildern denken, nicht nur in Bildern reden.
Leben
MIT bei Chomsky, dann der Bruch: Die generative Schule erklärte zu wenig, wie Bedeutung im Körper sitzt. Berkeley, Kognition, Politikberatung. Der Umweg war die Unzufriedenheit mit dem Satz als Kalkül. Er lehrte in Kalifornien. Die kognitive Linguistik hat in diesem Bruch eine Adresse.
Wirkung
Lakoff hat Rahmen, Metapher und politisches Sprechen so verbunden, dass Wahlkämpfe das Vokabular übernahmen, oft grober als die Theorie. Zusammen mit Johnson: Der Geist ist nicht vom Leib getrennt; Zeit ist Geld, Streit ist Krieg, weil der Körper so handelt. Die Germanistik las das als Erzähltheorie ohne den Namen.
Die Kritik nennt die Politik zu parteilich und die Universalität der Metaphern zu amerikanisch. Das Buch von 1980 bleibt die Wende der Bedeutungslehre. Wer nach Lakoff über Begriff und Bild spricht, spricht hinter diesem Band.
Werke
- Leben in Metaphern (1980)
In Auswahl außerdem: Frauen, Feuer und gefährliche Dinge.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.