Autor:Mark Johnson
Mark Johnson (geb. 1949) hat mit George Lakoff die Metapher als Form des Denkens beschrieben, nicht als Stilmittel. Leben in Metaphern ist das Gemeinschaftswerk; die Philosophie des Körpers hat er allein weitergeschrieben.
Leben
Philosophie, der Pragmatismus, die Zusammenarbeit in den siebziger Jahren, aus der 1980 das Buch entstand. Der Umweg war die Einsicht, dass Bedeutung nicht in Symbolen schwebt, sondern in Bewegungen, Gleichgewichten, Behältern. Er lehrte in Oregon. Die kognitive Semantik hat in ihm den Philosophen, in Lakoff den Linguisten.
Wirkung
Johnson hat das Schema des Körpers – oben und unten, innen und außen, Kraft und Widerstand – zur Bedingung der Begriffe gemacht. Ohne Lakoff wäre das Buch nicht die linguistische Wende geworden; ohne Johnson nicht die philosophische. Die Kritik teilt sich entlang dieser Linie.
Wer nach 1980 über verkörperte Bedeutung spricht, meint oft dieses Paar. Die späteren Bücher haben das Argument vertieft, ohne den ersten Satz zu ersetzen: Wir leben in Metaphern, weil wir Körper haben.
Werke
- Leben in Metaphern (1980)
In Auswahl außerdem: The Body in the Mind, The Meaning of the Body.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.