Autor:Deborah Lipstadt

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Deborah Lipstadt (geb. 1947), in New York geboren und in Atlanta lehrend, hat die Leugnung des Judenmords vor Gericht zur Tatsache gemacht und den Judenhass der Gegenwart als Hass um des Jüdischseins willen beschrieben, nicht als verdiente Antwort. Der neue Antisemitismus ist Chronik, kein Archiv; davor steht der Prozess, in dem David Irving unterlag.

Leben

Jüdisches Elternhaus in Far Rockaway, der Vater aus Deutschland, die Mutter aus Kanada, City College, Brandeis, ein Studienjahr in Israel 1967. Der Umweg ist 1996: Irving verklagte sie und den Verlag Penguin in London, weil sie ihn in Denying the Holocaust einen Leugner genannt hatte. Englisches Recht kehrt die Beweislast um; sie gewann 2000, weil die Anschuldigungen substanziiert wahr waren. Seit 1993 die Professur für jüdische Geschichte und Holocaustforschung an der Emory University; 2022 bis 2025 Beauftragte der amerikanischen Außenpolitik gegen Antisemitismus.

Wirkung

Lipstadt hat zwei Verschiebungen vorgenommen. Die erste: Holocaustleugnung ist keine Meinung unter anderen, sondern Verfälschung, die sich vor Akten und Zeugen halten muss; der Londoner Richterspruch hat das in einer Form festgehalten, die Feuilletons als Sieg der Geschichte lasen. Die zweite: Antisemitismus hängt nicht an einem Verhalten, das Juden abstellen könnten. Extremisten, Steigbügelhalter, ahnungslose Mitläufer – die Typen aus dem Buch von 2019 sollen den Hass von rechts und von links treffen, ohne ihn in Kritik an Israel aufzulösen.

Die Kritik nannte die Briefform belehrend und die Gleichgewichte schief, als stünden Donald Trump und Jeremy Corbyn auf einer Stufe. Andere vermissten die Schärfe einer Begriffsgeschichte. Wer Lipstadt nur als Prozessheldin nimmt, unterschlägt die spätere Chronik, die Pittsburgh noch nicht kennt und doch auf es zuläuft. Wer nur die Beauftragte der Jahre 2022 bis 2025 sieht, unterschlägt, dass der Text älter ist als das Amt. Der Hass, den sie beschreibt, ist durch spätere Taten nicht widerlegt.

Werke

In Auswahl außerdem: Denying the Holocaust, History on Trial.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.