Autor:Charlotte Brontë
Charlotte Brontë (1816–1855), in Thornton in Yorkshire geboren, hat der Gouvernante die Stimme gegeben, die das 19. Jahrhundert den Frauen oft verweigerte. Jane Eyre ist kein Aschenbrödelbuch: Die Heldin urteilt, widersteht und heiratet erst, als sie sich selbst gehört.
Leben
Pfarrerstochter in Haworth, die Schule von Cowan Bridge, Gouvernantenstellen, Brüssel. Der Umweg war das Pfarrhaus: Mit den Schwestern Emily und Anne schrieb sie unter männlichen Decknamen; Jane Eyre erschien 1847 als Werk von Currer Bell. Die Geschwister starben rasch nacheinander; Charlotte heiratete 1854 und starb im Kindbett.
Wirkung
Brontë hat den Schauerroman zur Gewissensgeschichte gemacht. Das Geheimnis im oberen Stock, der blinde Rochester, die Flucht über die Heide: Das Melodram trägt eine Figur, die arm, unscheinbar und unbestechlich ist. Die Ich-Erzählerin sagt »ich«, und das war 1847 schon Politik.
Die Schwester Emily hat mit Sturmhöhe das wildere Buch geschrieben; Charlottes Roman hat das größere Publikum. Die Nachwelt hat Jane zur Vorläuferin der Frauenbewegung gemacht. Das Buch ist enger: Es zeigt, wie eine Frau ohne Vermögen ihre Würde hält, ohne die Leidenschaft zu verleugnen.
Werke
- Jane Eyre (1847)
In Auswahl außerdem: Shirley, Villette, Der Professor.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.