Autor:Carl Dahlhaus

Carl Dahlhaus (1928–1989), in Hannover geboren, hat der Musikwissenschaft nach 1945 die Frage zurückgegeben, was an der Musik geschichtlich sei. Die Grundlagen der Musikgeschichte zersetzen Werk, Gattung, Rezeption und Idee, ohne die Historie zur Sozialkunde zu machen.

Leben

Kiel, Saarbrücken, die Technische Universität Berlin, an der er das Institut zur führenden Adresse machte. Der Umweg war die Philosophie: Wer bei Adorno und bei der Quellenkritik in die Schule gegangen ist, schreibt Methode, nicht Bekenntnis. Er starb 1989 in Berlin, mitten in den großen Projekten. Die Schüler haben das Seminar fortgesetzt, nicht den Ton.

Wirkung

Dahlhaus hat Stil, System und Analyse historisiert und die Rezeption zur Kategorie gemacht. Die deutschsprachige Musikwissenschaft nach 1977 kommt an diesem schmalen Band nicht vorbei. Taruskin hat den Kanon später als Macht gelesen; ohne Dahlhaus fehlte der Gegner, der das Werk ernst nahm.

Gelesen wird er als Berliner Schulhaupt, oft ohne die Grundlagen. Wer nur Wagner meint, unterschlägt die Methode. Wer nur die Methode meint, unterschlägt, dass sie an Beethoven und an der Idee der absoluten Musik geschärft wurde. Neben Adler steht er als der, der die Wiener Stilgeschichte aufbrach, ohne sie zu verraten.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Idee der absoluten Musik, die Wagner-Studien, Die Musik des 19. Jahrhunderts.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.