Autor:Anne Rice

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Anne Rice (1941–2021), in New Orleans geboren, hat den Untoten aus dem Schauern der Hammer-Filme geholt und ihm Melancholie, Begehren und eine Familie gegeben. Chronik der Vampire meint im Deutschen den Zyklus und den ersten Band: 1976 erzählt Louis einem Reporter in San Francisco die Nacht, die 1791 in Louisiana begann. Hier spricht noch Louis; Lestat wird erst danach zum Mittelpunkt.

Leben

Als Howard Allen O’Brien in einer katholischen Familie der Stadt, später der Name Anne, Berkeley, San Francisco. Der Umweg war der Tod der Tochter Michele 1972 an Leukämie: Rice schrieb Claudia, das Kind im Körper, der nicht wächst, und ließ Louis beichten, was keine Absolution findet. Zurück nach New Orleans, die Reihe, die Mayfair-Hexen, eine Zeit der Kirche, dann der Bruch mit ihr. Sie starb 2021 in Rancho Mirage in Kalifornien.

Wirkung

Rice hat den Vampirroman der siebziger Jahre umgedreht: nicht der Jäger, sondern der Gejagte erzählt, und das Begehren ist nicht nur Hunger. Die katholische Herkunft, New Orleans als Stadt der Totenmessen liegen unter dem Buch, ohne dass es zur Allegorie wird. Louis’ Stimme ist die Erfindung; Claudia bleibt die Wunde. Nach Bram Stoker und vor der späteren Flut von Vampirserien steht dieser Band als Beichte und als Stilbruch: Sätze, die den Schauer ernst nehmen und ihn schön machen, auf die Gefahr hin, ihn zu weich zu zeichnen.

Neil Jordans Film von 1994 mit Tom Cruise und Brad Pitt hat Lestat berühmt gemacht und Louis’ Melancholie ins Bild gesetzt; die spätere Fernsehfassung hat denselben Stoff noch einmal erzählt. Wer die Chronik als Lestat-Sage liest, beginnt oft mit dem zweiten Band und verpasst, dass das erste Buch gegen den Schöpfer spricht. Goldmann hat den Titel zwischen Gespräch und Interview schwanken lassen; das Lemma der Reihe hat sich im Deutschen durchgesetzt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Mayfair-Hexen, Die Mumie oder Ramses der Verdammte, Christus der Herr.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.