Abdallah Laroui (geb. 1933), in Azemmour geboren, hat die arabischen Intellektuellen als Gefangene von Traditionalismus und falscher Moderne gelesen. Die Krise der arabischen Intellektuellen verlangt Historismus: die Vergangenheit als Arbeit, nicht als Besitz.
Leben
Marokko, Paris, die Lehre in Rabat, das französische und das arabische Werk. Der Umweg war 1967: Wer die Niederlage denkt, glaubt der Nahda nicht mehr als Zuversicht. Er lebt als Historiker, der Ideologie kritisiert, ohne Qutbs Kampf zu wählen. Die Person ist kühler als die Krise, die der Titel nennt.
Wirkung
Laroui hat dem Maghreb die Ideologiekritik gegeben und der Nahda-Nachwelt den Begriff der Krise. Hourani kartographierte das liberale Zeitalter; Laroui las dessen Ende. Arkoun ging in die Vernunft; Laroui zu den Trägern.
Wer ihn nur als Frankophonen führt, unterschlägt Rabat. Wer nur 1967 meint, unterschlägt den Historismus. Neben Hourani steht er als der, der dieselbe Reform als Ideologie schrieb.
Werke
In Auswahl außerdem: L’idéologie arabe contemporaine, die marokkanischen Geschichtswerke.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.