Die Krise der arabischen Intellektuellen
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Die Krise der arabischen Intellektuellen |
| Autor(en): | Abdallah Laroui |
| Originaltitel: | La crise des intellectuels arabes. Traditionalisme ou historicisme? |
| Originalsprache: | französisch |
| Erstveröffentlichung: | 1974 |
| Schlagwörter: | Historismus, Tradition, Ideologie, Maghreb |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Philosophie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 224 Seiten |
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| Verweise | |
Die Krise der arabischen Intellektuellen (französisch La crise des intellectuels arabes) erschien 1974. Abdallah Laroui stellt Traditionalismus und Historismus gegeneinander: Wer die Vergangenheit als Besitz nimmt, den die Moderne bedroht, und wer sie als Geschichte nimmt, die der Gegenwart Arbeit aufgibt. Das Buch hat der Nahda-Nachwelt die maghrebinische Ideologiekritik gegeben, gegen Houranis Kartographie und gegen Qutbs Kampf.
Inhalt
Laroui, Marokkaner, auf Französisch schreibend, liest die arabischen Intellektuellen als Gefangene einer Alternative, die keine ist. Der Traditionalist rettet das Erbe, indem er es stillstellt; der Modernist kopiert Europa und nennt das Befreiung. Der Historismus, den Laroui will, behandelt beide als Lagen, die erklärt werden müssen, nicht als Wahrheiten, die man wählt. Gegen Hourani, der das liberale Zeitalter erzählt, setzt Laroui die Behauptung, dass dieses Zeitalter eine Ideologie war, deren Krise 1974 schon sichtbar ist. Gegen Arkouns Kritik der islamischen Vernunft setzt er die Kritik der Intellektuellen, die diese Vernunft vertreten.
Das Buch steht nach 1967, nach der Niederlage, die die Zuversicht der Nahda politisch widerlegte. Wer nur die Niederlage sucht, hat die begriffliche Alternative nicht gelesen. Wer nur den Maghreb sucht, unterschlägt das Argument, das auf Kairo und Beirut zielt. Adonis sprengt die Metapher; Laroui sprengt die Ideologie derer, die Metaphern verwalten. Hussein hatte Bildung für den Weg gehalten; Laroui hält Historismus für den Weg, der Bildung vor der Restauration rettet.
Die Grenzen liegen in der Härte gegen die Tradition, die Gläubige als bloße Ideologen liest, und in der französischen Sprache, die denselben Intellektuellen als Distanz erscheinen kann. Laroui hat arabisch nachgelegt. Die Wirkung ist die eines Bandes, den Seminare der Region kennen und der Westen weniger als Hourani und Said. Dieser Essay holt ihn, weil die Nahda ohne die Kritik ihrer Erben unvollständig bleibt.
Einordnung
Laroui hat der arabischen Nachwelt die Krise der Intellektuellen hinterlassen. Neben Hourani, Qutb und Arkoun steht dieser Band als die Behauptung, dass Tradition und Moderne als Historie zu lesen sind, nicht als Lager. Die Wirkung reicht in die maghrebinische Debatte und in jede Rede nach 1967. Wer nach 1974 Intellektuelle sagt und Krise meint, spricht Laroui. Der Historismus hat die Restauration nicht verhindert; er hat sie benennbar gemacht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.