Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes
Autor(en): John Maynard Keynes
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Duncker & Humblot
Serie:
Erscheinungsjahr: 1936
Seitenanzahl: 416 Seiten
Originaltitel: The General Theory of Employment, Interest and Money
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3428170735
ISBN-13/

EAN-Code:

9783428170739
Schlagwörter: Krise, Nachfrage, Staat, Arbeitslosigkeit
Sachgebiete: Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft
Rezensionen

Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes (englisch The General Theory of Employment, Interest and Money) ist das 1936 erschienene Hauptwerk von John Maynard Keynes. Es hat die Volkswirtschaftslehre und die Wirtschaftspolitik des 20. Jahrhunderts umgedreht.

Inhalt

Keynes bricht mit der Lehre, Märkte strebten von selbst zur Vollbeschäftigung. In einer Krise kann die Nachfrage nach Gütern so weit fallen, dass Arbeit und Kapital brachliegen, ohne dass sinkende Löhne das Gleichgewicht zurückbringen – weil sinkende Löhne die Nachfrage weiter drücken. Der Zins gleicht Sparen und Investieren nicht zuverlässig aus; Unsicherheit, Liquiditätsvorliebe, die Stimmung der Investoren („Lebensgeister“) entscheiden mit.

Daraus folgt die Rolle des Staates: In der Flaute muss die öffentliche Hand nachfragen, was Private nicht nachfragen, notfalls über Schulden. Sparen in der Krise ist keine Tugend. Die klassische Theorie, sagt Keynes, ist der Sonderfall der Vollbeschäftigung; allgemein ist die Lage, in der Beschäftigung vom Aufwand abhängt, den eine Gesellschaft zu tätigen wagt.

Das Buch ist schwerer als Hayeks Streitschrift, voller Umwege, neuer Begriffe, Streit mit Pigou und den Klassikern. Die Wirkung lag nicht in der Eleganz, sondern in der Erlaubnis, anders zu handeln.

Einordnung

Die Nachkriegsordnung, der New Deal im Rückblick, die westdeutsche Globalsteuerung, die Konjunkturprogramme nach 2008: Überall steht Keynes, oft verdünnt. Der Monetarismus Milton Friedmans galt als Gegenrevolution; Friedrich August von Hayeks Der Weg zur Knechtschaft als moralisches Gegengift. Neben Karl Marx' Das Kapital und Adam Smiths Der Wohlstand der Nationen ist die General Theory das dritte Buch, das verändert hat, was Staaten mit Geld tun.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.