Allgemeine Staatslehre
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Allgemeine Staatslehre |
| Autor(en): | Georg Jellinek |
| Originaltitel: | - |
| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1900 |
| Schlagwörter: | Souveränität, Staat, subjektive Rechte, Positivismus |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Recht |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Häring
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| Umfang dieser Ausgabe: | 837 Seiten |
| ISBN: | 9783534002283 |
| Rezensionen | |
Allgemeine Staatslehre ist das 1900 in Berlin bei Häring erschienene Handbuch von Georg Jellinek. Es hat dem Jahrhundert das Vokabular hinterlassen, in dem Weimar noch stritt.
Inhalt
Jellinek denkt den Staat als Rechtssubjekt und als soziologische Tatsache zugleich: Herrschaftseinheit, die sich selbst bindet, indem sie Recht setzt. Die Souveränität ist unbegrenzt und doch fähig zur Selbstverpflichtung; der Einzelne hat subjektive öffentliche Rechte, Status gegen den Staat, nicht nur Reflexe der Herrschaft. Das Buch ist positivistisch und schon liberal im Anspruch, Herrschaft an Normen zu ketten, ohne Naturrecht zu predigen.
Die Lehre ist ein Haus: Begriff des Staates, Recht des Staates, die Typen, die Geschichte als Illustration. Wer später Kelsen, Schmitt und Heller las, las gegen diese Summe oder aus ihr. Kelsen hat die Soziologie wieder ausgeschieden; Schmitt hat die Selbstbindung verhöhnt; Heller hat die gesellschaftliche Wirklichkeit zurückgeholt.
Die dritten Auflagen und Nachdrucke haben das Handbuch zum Klassiker gemacht, den niemand mehr ganz liest. Genau das ist die Wirkung eines Lehrbuchs, das Begriffe setzt. Ohne Jellinek ist die Weimarer Staatsrechtslehre ein Streit ohne Haus: man wüsste nicht, wogegen man den Staat reinigt, entscheidet oder sozial macht.
Einordnung
In Staatslehre: 20. Jahrhundert steht der Band als das Erbe, das das 20. Jahrhundert angetreten hat. Das Datum 1900 ist die Schwelle. Wer nur Weimar kennt, hat das Haus übersprungen, in dem Weimar stritt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
