Autor:Alexander Dugin

1962
(Weitergeleitet von Alexander Dugin)
Publizist · Politik · Philosophie · 20. Jahrhundert
PolitikPhilosophie


Alexander Dugin, 1962 in Moskau geboren, hat dem postsowjetischen Russland eine Imperiallehre aus Raum, Tradition und Feindschaft gegen den »atlantischen« Westen geschrieben. Die Grundlagen der Geopolitik von 1997 wurden an Militärhochschulen gelesen; Nachbarvölker erscheinen darin als Vorfeld, nicht als Subjekte.

Leben

Sowjetische Dissidenz der seltsamen Art, die Nationale Bolschewiki, der Traditionalismus, der Lehrbetrieb, der Tod der Tochter bei einem Anschlag 2022. Der Umweg ist der Zusammenbruch der Union: Wer den Weltstatus verloren hat, sucht ihn im Herzland. Dugin spricht weiter als Kommentator eines Großraums, den Kriege inzwischen wörtlich nehmen.

Wirkung

Dugin hat Mackinder, Haushofer und Evola ins Russische einer Offiziersschule übersetzt. Einfluss und Mythos sind schwer zu trennen; die Sprache von Eurasien, Landmacht und ukrainischem Scharnier ist in der öffentlichen Rede angekommen. Die europäische Neue Rechte hat ihn als Verbündeten gelesen.

Wer ihn nur als Kremlphilosophen führt, macht aus einem Publizisten den Souverän. Wer ihn nur als Esoteriker entsorgt, unterschlägt die Militärschulen. Herkunft und Schaden liegen in dem Satz, der Geographie zu Schicksal und Nachbarn zu Figuren macht.

Werke

In Auswahl außerdem: Schriften zur Vierten Politischen Theorie.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.