Autor:Adam Smith

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Adam Smith (1723–1790), in Kirkcaldy an der schottischen Ostküste getauft, hat der modernen Wirtschaft ihre Gründungssätze gegeben: Arbeitsteilung, Markt, die unsichtbare Hand. Das 18. Jahrhundert lieferte die Moralphilosophie, das 19. machte daraus eine Lehre vom Reichtum.

Leben

Sohn einer Witwe in einer Hafenstadt, Professor der Moral in Glasgow, Freund David Humes. Die Reise nach Frankreich, auf der er die Physiokraten hörte, erklärt den Umweg: Smith kam als Philosoph und kehrte als Beobachter der Manufakturen zurück. Später Zollkommissar in Edinburgh, ein Amt, das zur Lehre vom freien Handel seltsam passt und ihn nicht widerlegt. Er starb in Edinburgh; die privaten Papiere ließ er verbrennen.

Wirkung

Der Wohlstand der Nationen hat aus Beispielen – Stecknadel, Korn, Kolonien – eine Wissenschaft gemacht, ohne die Moral abzustreifen. Der Metzger liefert nicht aus Güte, und doch hält Smith die Gesellschaft nicht für ein Rechenwerk: Siebzehn Jahre zuvor hatte er die Theorie der ethischen Gefühle geschrieben. Wer nur die unsichtbare Hand zitiert, hat das Buch nicht zu Ende gelesen.

Auf ihn berufen sich Freihandel und seine Kritiker gleichermaßen, oft mit demselben Satz. Ricardo, Say und Mill haben ausgebaut, was bei ihm noch nebeneinandersteht. Die Wirkung ist die eines Klassikers, den jede Epoche für sich zurechtbiegt: als Kronzeugen des Marktes, als Mahner gegen die Monopole, als Schotten, der den Staat nicht abschaffen, sondern auf das Maß der Gerechtigkeit bringen wollte.

Werke

In Auswahl außerdem: Theorie der ethischen Gefühle, die Vorlesungen über Rechtswissenschaft.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.