Autor:Adam Silvera

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Adam Silvera (geb. 1990), in der Bronx geboren, hat dem Jugendroman den letzten Tag als Form gegeben: nicht das Ob des Sterbens, sondern das Wie eines gemeinsamen Nachmittags. Am Ende sterben wir sowieso schickt zwei Jungen durch New York, die sich nicht kennen und den 5. September nicht überleben werden. Der Titel nimmt das Ende vorweg; die Spannung liegt in der Begleitung.

Leben

Die Mutter Sozialarbeiterin aus Puerto Rico, das Schreiben schon als Kind, später Buchhändler und Rezensent von Kinderbüchern in New York. Der Umweg war dieser Laden: Silvera lernte dort, welche Sätze junge Leser halten und welche sie abweisen, bevor er 2015 mit dem Debüt über gelöschte Erinnerungen hervortrat. 2017 folgte der Todesbotenroman, der ihn weit über die Stadt hinaus bekannt machte. Er lebt in Los Angeles.

Wirkung

Silvera hat aus einer Behörde, die den Tod ankündigt, keine Schauergeschichte gemacht, sondern ein Buch über Freundschaft auf Widerruf. Mateo und Rufus verbringen den Tag, weil eine Anwendung Begleitung vermittelt; die Erfindung ist grob, die Zärtlichkeit nicht. Gegen die Jugendromane, die das Überleben als Preis aussetzen, steht hier die Behauptung, dass ein Tag genug sein kann, wenn jemand ihn teilt. Die Sprache bleibt nah am Mund der Figuren, ohne sie für den Literaturbetrieb zu glätten.

Gelesen wird der Band als Trostbuch und als Falle: Wer das Ende kennt, sucht den versöhnlichen Schluss und findet Abschied. Schule und junge Leser haben ihn festgesetzt; die Fortsetzungen im selben Gefüge weiteten die Behörde aus und verdünnten oft die Enge des einen Tages. Wer Silvera nur als Verfasser eines Todeswitzes nimmt, hat die beiden Jungen nicht über die Brücke gehen sehen.

Werke

In Auswahl außerdem: More Happy Than Not, Was mir von dir bleibt.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.