1000 Irrtümer der Allgemeinbildung. Unglaublich - aber wahr
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | 1000 Irrtümer der Allgemeinbildung. Unglaublich - aber wahr |
| Autor(en): | Christa Pöppelmann
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 2005 |
| Schlagwörter: | Irrtum, Allgemeinbildung, Alltag, Vorurteil |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Essay |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Compact
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| Umfang dieser Ausgabe: | 320 Seiten |
| ISBN: | 9783817459179 |
| Verweise | |
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1000 Irrtümer der Allgemeinbildung. Unglaublich - aber wahr ist das 2005 bei Compact in München erschienene Sachbuch von Christa Pöppelmann. Die Verfasserin zahlreicher Nachschlagewerke desselben Hauses legt mehr als tausend Richtigstellungen in sieben Blöcken vor: Geschichte und Politik, Naturwissenschaften und Technik, Kultur und Unterhaltung, Gesundheit und Ernährung, Alltag und Soziales, Religion und Philosophie, Erde und Weltall. Der Untertitel – unglaublich, aber wahr – ist das Versprechen der Ware, die man verschenkt, wenn man den Geschmack nicht kennt. Circon und spätere Auflagen haben denselben Text gehalten.
Inhalt
Pöppelmann schreibt gegen das Wissen, das als Bildung umläuft und Prüfung nicht verträgt. Die Blöcke ersetzen das Alphabet der Krämer-Reihe durch Sachgruppen, damit man blättern kann, ohne von Altbier zu Zeppelin zu laufen. Die Einträge sind kurz, oft ein Irrtum, eine Richtigstellung, der nächste Irrtum, ohne den Essay, der bei Passig die Lücke öffnet, und ohne die Statistik, die bei Krämer die Zahl verdächtigt. Tausend ist die Zahl der Fülle, nicht der Methode. Wer Geschichte aufschlägt, findet Legenden der Schule; wer Gesundheit aufschlägt, findet Küchenregeln; wer das Weltall aufschlägt, findet Sätze über Sterne, die so nicht stehen.
Die Sammlung ist das Taschenlexikon der Mitte des Jahrzehnts, näher am Geschenkband als an der Prüfung. Gegenposition ist jedes Irrtumslexikon, das weniger Einträge gründlicher nimmt, und jede Bildungsschrift, die den Kanon nicht als Fehlerliste liest, sondern als Gespräch. Pöppelmann bleibt Kompilatorin. Bildung. Alles, was man wissen muß hatte 1999 den Kanon behauptet; dieser Band behauptet das Gegenteil derselben Ware: was man zu wissen glaubt, sei falsch. Beide leben vom Versprechen, Allgemeinbildung sei eine Liste.
Unsicher wird das Tausenderbuch, wo die Kürze die Halbwahrheit durch eine neue ersetzt und wo »unglaublich, aber wahr« die Prüfung ersetzt. Wer Krämer, Bartens oder Drösser kennt, findet Wiederholung in anderer Ordnung. Wer nur dieses Buch kennt, hält die Gattung für eine Compact-Idee. Wer eine Quelle sucht, findet sie oft nicht. Die sieben Blöcke tragen den Band als Nachschlagewerk für den Abend; sie tragen ihn nicht als Argument.
Einordnung
Pöppelmann hat dem Massenmarkt das Irrtumslexikon als Zählware gegeben: tausend, sieben Gebiete, ein Preis. Der Band steht am unteren Rand derselben Konjunktur, die Eichborn mit Professoren und Rowohlt mit Unwissen bediente, und er hat mehr Leser erreicht, als die Kritik zählt. Wer nach diesem Buch eine Allgemeinweisheit hört, darf zweifeln; er muss die Belege woanders suchen. Compact hat das Verfahren in anderen Titeln derselben Verfasser wiederholt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
