Autor:Walter Krämer

1948

Walter Krämer (geb. 1948 in Ormont in der Eifel) hat dem Deutschen das Irrtumslexikon als Hausbuch gegeben. Mit Götz Trenkler sammelte er in den neunziger Jahren die Sätze, die Schule und Stammtisch für Wissen ausgeben; Das Beste aus dem Lexikon der populären Irrtümer zieht die hartnäckigsten zusammen.

Leben

Er studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Mainz, habilitierte sich in Wien für Ökonometrie und lehrte von 1988 bis zur Emeritierung Wirtschafts- und Sozialstatistik in Dortmund. Der Umweg war die Zahl, die lügt: bevor das Irrtumslexikon kam, hatte er gezeigt, wie man mit Statistik täuscht. 1996 der Eichborn-Band mit Trenkler, 78 Wochen auf der Spiegel-Liste, Übersetzungen in eineinhalb Dutzend Sprachen. Er gründete den Verein Deutsche Sprache und blieb dessen öffentliche Stimme.

Wirkung

Krämer hat das halbwahre Allgemeinwissen zur Ware und zur Prüfung gemacht. Der Statistiker verdächtigt die runde Zahl; der Vereinsvorsitzende verdächtigt das fremde Wort. Beides hat denselben Gestus und nicht dieselbe Berechtigung. Die Ableger – Sprache, Medizin, Geschichte, Recht – haben das Alphabet auf Fächer verteilt, oft ohne ihn.

Gelesen als Entlarver, kanonisiert als Geschenkband: Wer nur die Pointe will, hat die Zahl nicht gesehen. Wer nur die Sprachpflege will, unterschlägt, dass das Lexikon von 1996 unterhält, indem es nachschlägt, nicht indem es reinigt. Dortmund bleibt der Ort; die Halbwahrheit bleibt der Stoff.

Werke

In Auswahl außerdem: Lexikon der populären Irrtümer, So lügt man mit Statistik.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.