Autor:T. C. Boyle

1948

T. C. Boyle (geb. 1948), in Peekskill als Thomas John Boyle geboren, hat der kalifornischen Villensiedlung den Zusammenstoß mit dem Hunger geschrieben. América von 1995, im Original der Vorhang aus Fladenbrot an der Grenze, kreuzt zwei Paare am Topanga Canyon: Weiße hinter der Mauer, Mexikaner unter der Straße.

Leben

Peekskill, der selbstgewählte Name Coraghessan, Iowa, die Lehre in Südkalifornien: Der Umweg ist der Ort. Boyle hat Satire und Natur, Einwanderung und Ökologie in Romanen durchgespielt, die laut sind, ohne die Verletzten unsichtbar zu machen; América trifft den Unfall mit dem Autoblech, zwanzig Dollar, kein Krankenwagen. Er lebt bei Santa Barbara, in einem Haus, das die Landschaft als Kulisse und als Drohung kennt.

Wirkung

Boyle hat den fremdenfeindlichen Satz der neunziger Jahre als Romanhandlung genommen, nicht als Leitartikel. Delaney, der Naturschützer in der abgeschlossenen Siedlung, und Cándido, der Mann aus dem Canyon, begegnen einander durch Blech, Brand und Schlammlawine; die Kapitel wechseln, damit keine Seite die Stimme allein behält. Der deutsche Titel holt die junge Frau nach vorn, die illegal ankommt. Das Buch steht in der Nachbarschaft des Grenzromans und der kalifornischen Satire, ohne dass eine Gattung siegt.

Gelesen wird er als Virtuose, dem die Kritik oft zu viel Können und zu wenig Schonung vorwirft. Wer Boyle nur als Spötter der Siedlung nimmt, unterschlägt Cándidos Hunger. Wer nur die Anklage rettet, unterschlägt, dass der Text Delaneys Angst kennt, ohne sie zu entschuldigen. Die späteren Romane haben Klima, Sekte, Geschichte als Stoff genommen; América bleibt der Zusammenstoß, der wörtlich mit einem Kotflügel beginnt.

Werke

In Auswahl außerdem: Wassermusik, Weltende, Wenn das Schlachten vorbei ist.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.