Autor:Sergej Eisenstein

Sergej Eisenstein (1898–1948), in Riga geboren, hat den Film als Zusammenstoß von Einstellungen gedacht, aus dem ein dritter Sinn springt. Jenseits der Einstellung gibt der Montage die Dialektik: nicht Aufnahme, sondern Satz.

Leben

Ingenieursohn, die Revolution, das Theater bei Meyerhold, dann der Film, den der Staat brauchte und fürchtete. Der Umweg war die Bildende Kunst und der Marxismus als Formlehre, nicht als Losung. Hollywood lockte und stieß ab; Mexiko blieb Fragment; Moskau gängelte. Er starb in Moskau, mit fünfzig, an einem Herzen, das den Streit nicht mehr trug.

Wirkung

Eisenstein hat die Odessaer Treppe zum Schulbeispiel der Welt gemacht und die Montage zur intellektuellen Operation. Hollywood nahm die Schocks, die Seminare die Begriffe. Bazin und Deleuze haben gegen ihn und mit ihm geschrieben.

Gelesen wird er als Sowjetregisseur, oft ohne die Schriften. Wer nur Potemkin meint, unterschlägt die Theorie. Wer nur die Theorie meint, unterschlägt den Staat, für den und gegen den er schnitt. Neben Vertov steht er als der Berechnende: Leben als Attraktion, nicht als ungestellte Wahrheit.

Werke

In Auswahl außerdem: Das dynamische Quadrat, die Memoiren, die Entwürfe zu »Kapital«.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.