Autor:Selma Lagerlöf

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Selma Lagerlöf (1858–1940), in Mårbacka in Värmland geboren, hat der Landkarte die Erzählung gegeben und als erste Frau den Nobelpreis für Literatur erhalten. Nils Holgersson war ein Lesebuch der Heimatkunde: Der faule Bauernjunge fliegt mit den Wildgänsen über Schweden und lernt das Land, indem er es von oben sieht.

Leben

Pfarrerskind, Hüftleiden, das Lehrerseminar, die Schule in Landskrona. Der Umweg war dieses Amt: Lagerlöf schrieb Gösta Berling, während sie unterrichtete, kaufte später den Hof der Kindheit zurück und wurde 1909 mit dem Nobelpreis, 1914 als erste Frau in die Schwedische Akademie gewählt. Sie starb in Mårbacka, auf dem Boden, den Nils überflogen hatte.

Wirkung

Lagerlöf hat die Erdkunde in Erzählung verwandelt, ohne die Strenge gegen den Helden aufzugeben. Nils wird klein, weil er grausam war, und groß, weil er dazugehört. Das ist mehr als Schulzweck: Sage, Landschaft und Moral greifen ineinander, näher beim Volksmärchen als beim Lehrplan. Die Romane für Erwachsene – der Gösta Berling, Jerusalem – haben denselben Ernst, nur ohne Gänse.

Die Welt hat das Kinderbuch genommen und die Nobelpreisträgerin oft darüber vergessen. Verfilmungen und Zeichentrick haben den Jungen auf der Gans festgesetzt; der schwedische Auftrag, ein Land lesbar zu machen, bleibt die eigentliche Kühnheit. Wer Lagerlöf nur als Autorin einer Flugreise liest, unterschlägt, dass sie den Realismus ihrer Zeit mit der Legende gebrochen hat, nicht mit der Kindlichkeit.

Werke

In Auswahl außerdem: Jerusalem, Der Fuhrmann des Todes.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.