Autor:Rudi Keller

Rudi Keller (geb. 1942) hat den Sprachwandel als unbeabsichtigte Ordnung beschrieben, nicht als Verfall und nicht als Plan. Sprachwandel erklärt, warum Laut und Bedeutung sich verschieben, obwohl niemand sie verschieben will.

Leben

Germanistische Linguistik, Düsseldorf. Der Umweg war die Frage der unsichtbaren Hand: Was in der Wirtschaft ohne Dirigenten entsteht, entsteht in der Sprache ebenso. Er hat das Fach gegen Kulturkritik und gegen reinen Formalismus geschrieben. Die Theorie des Wandels ist sein Name.

Wirkung

Keller unterscheidet, was Sprecher wollen, von dem, was dabei herauskommt. Höflichkeit erzeugt Umwege, Umwege erstarren zu Formen, Formen werden neu höflich gemacht. Das ist keine Moral. Es ist ein Mechanismus. Die historische Sprachwissenschaft hat das Bild vom Verderben der Sprache damit entwaffnet.

Die Kritik nennt das zu glatt und zu wenig Macht. Das UTB-Buch von 1990 bleibt die deutsche Standardauskunft. Wer nach Keller über Wandel spricht, ohne Absicht und ohne Ergebnis zu trennen, spricht hinter diesem Band.

Werke

In Auswahl außerdem: Zeichentheorie.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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