Autor:Richard Matheson
Richard Matheson (1926–2013), in Allendale in New Jersey geboren, hat dem Untoten das Märchen genommen und ihm ein Bakterium gegeben. Ich bin Legende sperrt den letzten immunen Mann in ein Los Angeles voller Vampire; am Ende ist nicht die Nacht die Legende, sondern der, der sie tagsüber tötet.
Leben
Infanterie im Zweiten Weltkrieg, dann Kalifornien, Hunderte von Drehbüchern und Erzählungen, darunter Folgen der Serie am Rand der Dämmerung. Der Umweg war das Handwerk der kurzen Form: Matheson hat Angst als Alltag geschrieben, nicht als Kostüm, und den Roman von 1954 aus derselben Ökonomie gebaut. Später Verfilmungen, die den Schluss oft umdrehten. Er starb in Los Angeles.
Wirkung
Matheson hat den modernen Seuchenroman und den Film der lebenden Toten mitbegründet, ohne ein Heldenstück zu liefern. Robert Neville hämmert, forscht, langweilt sich, tötet am Tag und fürchtet die Nacht; die Umkehrung am Ende macht ihn zum Ungeheuer der neuen Gesellschaft. Vampire brauchen hier keine Schlösser, sie brauchen eine Übertragung. Damit war die Phantastik der fünfziger Jahre an einem Punkt, an dem Naturkunde und Einsamkeit denselben Satz tragen.
Die Filme – Vincent Price, Charlton Heston, Will Smith – haben den Titel berühmt gemacht und den Schluss meist versöhnlicher gezeichnet, als das Buch ihn hält. In der Nachfolge stehen die großen Infektionserzählungen, oft ohne den Namen. Wer Matheson nur als Stofflieferanten der Filme liest, hat Nevilles Langeweile nicht gesehen. Wer nur die Vampire nimmt, unterschlägt, dass die Legende der Letzte ist.
Werke
- Ich bin Legende (1954)
In Auswahl außerdem: Die unglaubliche Geschichte des Mr. C., Das Haus der Verdammnis, Was Träume sind.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.