Philipp Frank (1884–1966), in Wien geboren, hat dem Wiener Kreis die Physik gehalten, an der sich Kausalität und Sinnkritik erst bewähren. Das Kausalgesetz und seine Grenzen von 1932 prüft, was von der Ursache übrig bleibt, wenn die Quantentheorie nur noch Wahrscheinlichkeiten liefert.
Leben
Physik und Mathematik, Nachfolger Einsteins in Prag, Mitglied der Schlick-Runde, 1938 die Emigration nach Harvard. Der Umweg ist die Relativitätstheorie: Frank hat sie gelehrt, bevor er sie philosophisch entlastete. Er starb in Cambridge in Massachusetts. Die Wissenschaftstheorie der Vereinigten Staaten hat ihn als Interpreten Einsteins behalten.
Wirkung
Frank hat Kausalität als Rede über Voraussagbarkeit gefasst, nicht als Band hinter den Dingen. Wo andere in der Unbestimmtheit das Wunder sahen, sah er eine Grenze der Formulierung. Der Kreis bekam dadurch eine Probe an der lebendigen Physik, nicht nur an der Logik.
Gelesen wird er als Vermittler. Wer nur den Popularisator Einsteins kennt, unterschlägt das Kausalbuch; wer nur den Positivisten kennt, unterschlägt, wie genau er die Gleichungen las. Neben Schlick ist er der Physiker der Schule.
Werke
In Auswahl außerdem: Das Kausalgesetz in der Suhrkamp-Ausgabe, die Einstein-Biographie, Philosophy of Science.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.