Autor:Nathaniel Hawthorne

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Nathaniel Hawthorne (1804–1864), in Salem geboren, hat dem amerikanischen Roman den scharlachroten Buchstaben als öffentliches Zeichen der Schuld gegeben. Der scharlachrote Buchstabe spielt 1850 in der puritanischen Kolonie: Hester Prynne trägt das A, der Pfarrer schweigt, der Arzt rächt sich; Neuengland wird zum Schauplatz einer Gnade, die die Gemeinde nicht hat.

Leben

Puritanische Ahnen, darunter ein Richter der Hexenprozesse, dem er das w ins Namen setzte: Der Umweg ist dieses Erbe und das Zollhaus, in dessen Skizze das Tuch mit dem Buchstaben gefunden wird, als wäre der Roman ein Fund. Brook Farm, die Zeitschrift, der Konsul in Liverpool. Er starb in New Hampshire, auf einer Reise, als der Buchstabe schon das Buch war, an dem die Literatur der Vereinigten Staaten die Sünde misst.

Wirkung

Hawthorne hat den Ehebruch nicht als Skandalstück erzählt, sondern als Theologie des sichtbaren Zeichens. Hester lebt mit der Schande nach außen und einer Freiheit nach innen; Dimmesdale stirbt an dem Buchstaben, den er nicht trägt; Chillingworth wird zum Rächer, der die eigene Seele verbraucht. Die Psychologie der Schuld ist hier älter als die Klinik: Wald, Gerüst, Kind. Gegen den Transzendentalismus seiner Zeitgenossen bleibt Hawthorne dunkler; die Natur tröstet nicht, sie verbirgt.

Die Schule hat das A zum Sinnbild gemacht und oft die Komik, den Erzähler, das Zollhaus-Vorwort gekürzt. Verfilmungen haben Hester zur Heldin der Selbstbestimmung geglättet. Wer nur das Symbol liest, hat das Gerüst nicht bestiegen. Der Roman steht am Anfang des amerikanischen Erzählens von Gemeinde und Ausschluss; wer nach Hawthorne über Puritanismus spricht, spricht hinter diesem Zeichen, das nicht vergeht, weil es gezeigt wird.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Haus der sieben Giebel, Der Marmorfaun, Rappaccinis Tochter.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.