Autor:Naika Foroutan

1971
Sozialwissenschaftlerin · Gesellschaft · Politik · 20. Jahrhundert
GesellschaftPolitik


Naika Foroutan, 1971 in Boppard geboren, hat Deutschland als Gesellschaft nach der Einwanderung beschrieben, nicht vor ihr. Die postmigrantische Gesellschaft von 2019 verschiebt die Frage von der Erlaubnis, da zu sein, auf die Deutung der Nation.

Leben

Kind iranischer Eltern, die Arbeit am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Professur. Der Umweg ist das »nach«: Wer Migration als Episode denkt, verfehlt die Gegenwart. Foroutan lehrt in Berlin.

Wirkung

Foroutan hat den öffentlichen Streit um Zugehörigkeit um ein Wort reicher und um eine Illusion ärmer gemacht. Kritik nannte Normativität. Geblieben ist die Zeitverschiebung.

Wer sie nur als Streiterin führt, unterschlägt die Empirie. Wer nur den Begriff kennt, unterschlägt den Kampf um Geschichte.

Werke

In Auswahl außerdem: Arbeiten zu Muslimen in Deutschland, Die Illusion der Meritokratie.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.