Autor:Michael Maar

1960

Michael Maar (geb. 1960), in Stuttgart geboren, hat der Germanistik den Stil wieder als Beweis zugemutet. Die Schlange im Wolfspelz fragt nicht zuerst, worüber ein Buch handelt, sondern wie es geschrieben ist – und warum manche Sätze nicht vergehen.

Leben

Er studierte Germanistik, schreibt Essays und hat lange an Nabokov und am Geheimnis großer Prosa gearbeitet. Der Umweg war das Feuilleton: Maar schreibt für Leser, die das Seminar nicht brauchen, und für das Seminar, das den Leser oft verlernt. Er lebt in Berlin und in Italien.

Wirkung

Maar besteht darauf, dass man Größe hören kann: am Satz, am Witz, an der Genauigkeit, nicht am Thema. Das hat 2020 Streit ausgelöst, weil es Geschmack wieder öffentlich macht und Kanon nicht nur als Machtfrage behandelt.

Die Kritik nennt das elitär, männlich, zu sicher im Urteil. Das Buch bleibt nützlich, weil es Beispiele gibt statt nur Theorie. Wer nach 2020 über Stil spricht, ohne nur „gut geschrieben“ zu sagen, hat oft Maar im Ohr.

Werke

In Auswahl außerdem: Leoparden im Tempel, Die Feuer- und die Wasserprobe, Hexengewisper.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.