Autor:Matthew Desmond

1979
Soziologe · Gesellschaft · Wirtschaft · 20. Jahrhundert
GesellschaftWirtschaft


Matthew Desmond, amerikanischer Soziologe in Princeton, hat die Zwangsräumung aus der sozialen Statistik in ein erzählbares Geschäft geholt. Zwangsgeräumt bleibt das Buch, nach dem Armut in den Vereinigten Staaten nicht mehr ohne die Wohnung gedacht wird.

Leben

Arizona, Wisconsin, die Harvard Society of Fellows, Princeton: Der Umweg ist das Einziehen. Desmond hat 2008 und 2009 in Milwaukee in den Vierteln gelebt, über die er schreibt, Trailerpark und Mietskaserne, und die Ethnographie nicht als Besuch behandelt. Das Eviction Lab hat später die Methode zur Datensammlung gemacht. Der Pulitzerpreis 2017 galt dem Buch, nicht dem Labor.

Wirkung

Desmond hat gezeigt, dass Räumung nicht das Ende der Armut ist, sondern eines ihrer Märkte. Vermieter rechnen, Gerichte routinieren, Haushalte zahlen mehr als die Hälfte des Einkommens für Räume, die sie verlieren. Die öffentliche Rede über Obdachlosigkeit hat seither einen Ursprung, den sie vorher oft übersprungen hat: die Tür, vor der das Gericht schon war.

Gelesen wird er als der Soziologe, der wie ein Reporter schreibt, und als der Reporter, der Fußnoten braucht. Beides trägt. Die spätere Schrift über Armut in Amerika hat die These verbreitert; Zwangsgeräumt bleibt der Kern, weil es Gesichter und Profit in demselben Satz hält. Wer nur Statistik will, hat Milwaukee nicht gelesen. Wer nur Mitleid will, hat die Vermieterin nicht gesehen, die rechnet.

Werke

In Auswahl außerdem: Poverty, by America.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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