Autor:Marion Zimmer Bradley
Marion Zimmer Bradley (1930–1999), in Albany geboren, hat der Artussage die Priesterinneninsel gegeben. Die Nebel von Avalon erzählt die Tafelrunde von Morgaine aus, nicht aus der Halle der Männer; Avalon gleitet in den Nebel, weil die Menschen den alten Kult vergessen.
Leben
Jahre der Phantastik um den Planeten Darkover, 1982 der Artusroman, der sie zum Weltnamen machte. Der Umweg war diese Umkehr der Augen: Priesterinnen, Heiligtum, Schlafgemach statt Männerbund. Bradley starb in Berkeley. Nach ihrem Tod berichtete die Tochter von jahrelanger sexueller Gewalt; das Werk steht seither unter diesem Vorzeichen, ohne aus den Regalen zu verschwinden.
Wirkung
Bradley hat Viviane, Igraine, Morgause, Morgaine und Gwenhwyfar die Politik gegeben; Lancelot und Artus werden von Eiden und Geliebten bewegt. Avalon und Glastonbury liegen am selben Ufer, zwei Religionen, eine Frau, die beide kennt. Der Roman traf eine Leserschaft, die das Mutterrecht als verlorene Ordnung lesen wollte, und eine, die die Sage endlich von innen hören wollte. Historisch ist vieles frei; die Kraft liegt in Zweifel, Eifersucht und alternden Körpern.
Die Enthüllungen haben die Aufnahme verdunkelt. Fortsetzungen, zum Teil von Diana L. Paxson, machten Avalon zur Reihe; 2001 eine Fernsehfassung. Wer das Buch für eine bloße Umkehrung der Sage hält, hat Morgaines letzten Gang zur Abtei nicht gelesen. Wer Bradley nur noch als Täterin führt, unterschlägt nicht die Schuld, aber den Text, der die christliche und die alte Ordnung beide verlieren lässt. Beides gehört zur Nachwelt: der Schaden und die Nebel.
Werke
- Die Nebel von Avalon (1983)
In Auswahl außerdem: Die Feuer von Troja, Darkover.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.