Autor:Mariama Bâ

1929 1981
Schriftstellerin · Literatur · Gesellschaft · 20. Jahrhundert
LiteraturGesellschaft


Mariama Bâ, in Dakar geboren, hat der senegalesischen Literatur den Brief der Lehrerin gegeben, die nach der zweiten Ehe des Mannes die Freundin anredet. Ein so langer Brief von 1979 reicht, obwohl sie nur zwei Romane schrieb.

Leben

Koranschule und französische Schule, die Ehe, die Trennung, die Arbeit als Lehrerin. Der Umweg war diese doppelte Bildung: Islam und Republik, Haus und Amt. Sie starb in Dakar, kurz nach dem zweiten Roman. Der Noma-Preis hat den Brief in die Schulen der Welt getragen.

Wirkung

Bâ hat die Polygamie nicht als Folklore und nicht nur als Skandal erzählt, sondern als Probe der Freundschaft zweier Frauen. Neben Assia Djebar steht sie als die klarere Stimme: eine Adressatin, eine Trauer, eine Weigerung. Die Nachwelt hat das Buch zum Lehrstück gemacht; es trägt das, weil Ramatoulaye zuerst erzählt, nicht predigt.

Wer sie nur als Feministin führt, unterschlägt die Wärme für Modou. Wer nur den einen Brief meint, hat recht: Er genügt.

Werke

In Auswahl außerdem: Un chant écarlate.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.