Autor:Luce Irigaray

Luce Irigaray (geb. 1930), in Belgien geboren und in Paris zur Psychoanalytikerin geworden, hat der Philosophie vorgeworfen, das Weibliche nur als Mangel des Männlichen zu denken. Speculum hält der Psychoanalyse den Spiegel vor: Sie schaut in den weiblichen Körper und sieht doch nur dasselbe.

Leben

Sie studierte Philosophie und Linguistik und gehörte zur Schule Lacans, aus der sie nach Speculum ausgeschlossen wurde. Der Umweg ist dieser Rauswurf: Die Theorie, die das Weibliche als Abwesenheit fasst, verträgt die Analyse ihrer eigenen Blindheit nicht. Sie schrieb weiter in Paris, an der Differenz, nicht an der Gleichheit als Angleichung.

Wirkung

Irigaray hat Freud und Lacan gegen den Strich gelesen und eine Sprache gefordert, in der Frauen nicht das Andere des Einen sind. Gleichheit, die das männliche Maß übernimmt, ist für sie keine Befreiung. Judith Butler hat diese französische Differenz später verschoben, ohne sie zu streichen.

Die Kritik nennt das essentialistisch, dunkel, zu nah an der Anatomie, die sie kritisieren will. Das Buch von 1974 bleibt der Einschnitt der französischen Theorie. Wer nach Irigaray über sexuelle Differenz spricht, spricht in ihrem Vokabular oder gegen es.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Geschlecht, das nicht eins ist, Ethik der sexuellen Differenz.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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