Autor:Leni Riefenstahl

1902 2003
Regisseurin · Geschichte · Gesellschaft · 20./21. Jahrhundert
GeschichteGesellschaft


Leni Riefenstahl, 1902 in Berlin geboren, 2003 in Pöcking gestorben, hat dem Nationalsozialismus die Bilder geliefert, in denen er sich als Form feierte, und danach ein Leben lang die Komplizenschaft bestritten. Memoiren ist die Summe dieser Selbstentlastung, keine Unschuld.

Leben

Tanz, Bergfilm, Hitler, der Parteitag, Olympia 1936, Tiefland, die Verfahren nach 1945, Afrika, das Tauchen, der Tod mit hundertundeins: Der Umweg ist die Behauptung, nur Kunst gewollt zu haben. Riefenstahl blieb bei dieser Behauptung, während die Filme das Gegenteil zeigten. Sie starb reich an Bildern und arm an Eingeständnis.

Wirkung

Riefenstahl hat Massen, Körper und Staat zur Liturgie geschnitten. Die Wirkung zeigt sich an den Bildern, die weiterlaufen, und an einer Nachwelt, die sie als Stilistin wiederentdeckte, oft ohne die Toten. Die Memoiren von 1987 erzählen die Künstlerin, die der Staat missbraucht habe. Die Filme erzählen den Staat, den die Künstlerin geformt hat.

Gelesen wird sie als Monster oder als Formgenie. Beides verkürzt, wenn es die Komplizenschaft streicht. In der Bookpedia steht sie, weil gesellschaftlicher Einfluss nicht Zustimmung ist. Wer nur Ästhetik will, hat die Parteitage nicht gesehen. Wer nur den Bann will, unterschlägt, dass diese Ästhetik eine Lehre hatte – und Schülerinnen und Schüler weit über 1945 hinaus.

Werke

In Auswahl außerdem: die Filme Triumph des Willens und Olympia, die Bildbände über die Nuba.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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