Laura Mulvey (geb. 1941), in Oxford geboren, hat den Blick der Kamera als Macht gelesen und später das Anhalten des Bildes als neue Lage der Theorie. Death 24x a Second ist das Buch nach dem berühmten Aufsatz: der Stillstand, den das Digitale erlaubt, der Tod, den 24 Bilder in der Sekunde verbergen.
Leben
Britisches Kino der siebziger Jahre, die Zeitschrift Screen, Filme mit Peter Wollen, die Lehre in London. Der Umweg war der Aufsatz von 1975, der sie festlegte, bevor das Buch von 2006 die Festlegung öffnete. Sie lebt als Theoretikerin, die das Seminar und den Saal kennt. Die Person blieb hinter dem Begriff des männlichen Blicks zurück – und hat ihn später selbst historisiert.
Wirkung
Mulvey hat der Filmtheorie das Vokabular des Blicks gegeben und ihm das Innehalten nachgetragen. Der Aufsatz ist kanonisch, oft das einzige, was man von ihr kennt; das Buch verschiebt die Frage in die technische Gegenwart.
Gelesen wird sie als Autorin eines Aufsatzes. Wer nur das visuelle Vergnügen meint, unterschlägt den Stillstand. Wer nur das Digitale meint, unterschlägt Hitchcock. Neben Sontag und Deleuze steht sie als die, die den Blick nicht nur benannte, sondern später anhielt.
Werke
- Death 24x a Second (2006)
In Auswahl außerdem: Visual and Other Pleasures, der Aufsatz »Visual Pleasure and Narrative Cinema«, die Filme mit Peter Wollen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.