Autor:Johan Norberg

1973

Johan Norberg (geb. 1973), in Stockholm geboren, hat den weltweiten Freihandel gegen die Globalisierungskritik der Jahrtausendwende verteidigt. Das kapitalistische Manifest von 2001 kehrt den Titel von Marx und Engels um: nicht die Enteignung, sondern der Markt sei das Programm der Vielen.

Leben

Sohn des Historikers und Reichsarchivars Erik Norberg, eine Zeit als Anarchist, dann Studium der Philosophie, Literatur und Politik in Stockholm. Der Umweg war die Umkehr: aus der Kapitalismuskritik wurde die Verteidigung der offenen Märkte. Norberg schrieb für wirtschaftsliberale Blätter, gehört der Mont Pelerin Society an und arbeitet seit 2007 für das Cato Institute in den Vereinigten Staaten. Er dreht Dokumentarfilme und legt weiter Bücher über Fortschritt und Offenheit vor.

Wirkung

Norberg hat Armutsrückgang, Lebenserwartung und Ländervergleiche zu einem einzigen Hebel zusammengezogen: wirtschaftliche Freiheit. Bangladesch, Indien, China dienen als Belege gegen Zölle und gegen die Behauptung, den Armen gehe es schlechter. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zählte die deutsche Ausgabe unter die Wirtschaftsbücher des Jahres 2003; Norbert Blüm nannte das Buch voller Unsinn. Nach Seattle und Genua stand der Band auf der Seite der Globalisierungsbefürworter, als Gegengift zu Attac.

Die Zuversicht von 2001 liest sich heute als Dokument, nicht als Schluss der Geschichte. Wirtschaftliche Freiheit fällt oft mit Rechtsstaat und Frieden zusammen; Norberg neigt dazu, den Markt als den einen Grund zu lesen. Ungleichheit, Macht der Unternehmen und ökologische Kosten schiebt er beiseite oder verbucht sie als lösbar im System. Wer ihn als Stand der Ökonomie nimmt, liest falsch. Wer leugnet, dass nach 2001 so über Freihandel gesprochen wurde, leugnet das Buch.

Werke

In Auswahl außerdem: Fortschritt, Open. Die Geschichte des menschlichen Fortschritts.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.