Autor:James Vernon Andrew
James Vernon Andrew (1929–2020), kanadischer Marineoffizier, genannt Jock Andrew, hat die amtliche Zweisprachigkeit seines Landes als List gelesen, Kanada einsprachig französisch zu machen. Bilingual Today, French Tomorrow von 1977 ist eine Verschwörungsschrift: sie hat eine Bewegung der Sprachangst gespeist und die Frankophonie als stille Eroberung dargestellt.
Leben
Andrew diente in der königlich-kanadischen Marine und schrieb nach dem Ausscheiden aus dem Dienst. Der Umweg ist der Offizier im Ruhestand, der Befehlsketten kennt und die Sprache des Staatsdienstes für eine solche Kette hält. 1977 erschien die Streitschrift gegen die Sprachpolitik Pierre Trudeaus; 1979 folgte ein zweiter Band gegen die Zweisprachigkeit in Ontario. Er starb 2020.
Wirkung
Andrew hat die Furcht einer Mehrheit vor der zweiten Sprache in einen Titel gepresst, der die Pointe schon im Namen trägt. Das Buch trug zur Gründung der Alliance for the Preservation of English in Canada bei, eines Interessenverbands, der die Zweisprachigkeit bekämpfte. Sprachsoziologie und die Forschung zur zweisprachigen Bildung führen ihn als Gegenstimme, nicht als Quelle. Eine deutsche Debatte hat es nicht gegeben.
Die amtliche Zweisprachigkeit war ein Versuch, Quebec im Bund zu halten, kein Plan zur Auslöschung des Englischen. Andrew wusste, dass er überspitzte, und setzte auf die Zuspitzung. Gegner haben den Text als fremdenfeindlich gegen die Frankophonie gelesen; Anhänger als Notwehr. Das Englische ist Mehrheitssprache geblieben. Die Angst hat sich nicht erfüllt, die Bewegung hat Spuren hinterlassen. Wer Andrew als Sprachwissenschaftler nimmt, liest falsch.
Werke
In Auswahl außerdem: Backdoor Bilingualism.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.