James S. Coleman (1926–1995), in Bedford in Indiana geboren, hat die Soziologie auf Handeln als Wahl und Gesellschaft als Aggregation verpflichtet. Foundations of Social Theory gibt Vertrauen, soziales Kapital und die Organisation als Tausch.
Leben
Columbia bei Merton, der Coleman-Bericht über schulische Ungleichheit, Chicago, dann der Wälzer von 1990. Der Umweg war die Schule: Wer misst, wie Bildung Kapital weitergibt, baut später eine Theorie, die Organisationen nicht für Natur hält. Er starb in Chicago. Die Kontroversen über Rasse und Schule haben den Theoretiker oft verdeckt.
Wirkung
Coleman hat soziales Kapital zum Begriff gemacht, den die Feuilletons weichspülten, und die große Theorie als Rechnung zurückgebracht. Die Wirtschaftssoziologie nach 1990 kommt an ihm nicht vorbei.
Gelesen wird er als kalter Modellbauer. Wer nur das Kapital meint, unterschlägt die Schule. Wer nur den Bericht meint, unterschlägt die Fundamente. Neben Parsons und Merton steht er als der, der das System von unten baute, mit der Härte der Entscheidung.
Werke
- Foundations of Social Theory (1990)
In Auswahl außerdem: der Coleman-Bericht, The Adolescent Society, The Asymmetric Society.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.