Autor:Emma Goldman

1869 1940
Anarchistin · Politik · 19./20. Jahrhundert
Politik


Emma Goldman (1869–1940), in Kowno geboren und in Toronto gestorben, hat den Anarchismus als gelebtes Recht auf Liebe, Rede und Verweigerung öffentlich gemacht. Anarchismus und andere Essays von 1910 ist die amerikanische Stimme dieser Lehre – schärfer als Kropotkins Naturgeschichte, politischer als Stirners Einziger.

Leben

Jüdisches Litauen, Fabrik in Rochester, New York, die Freundschaft und zeitweilige Liebe mit Alexander Berkman, Reden, Haft, die Abschiebung 1919, Russland, der Bruch mit den Bolschewiki, Frankreich, Kanada. Der Umweg ist die Rede: Wer die Menge halten kann, braucht weniger Folianten. Sie starb in Toronto, das Grab liegt in Chicago neben den Toten von Haymarket.

Wirkung

Goldman hat Sexualität, Ehekritik, Kriegsdienstverweigerung und die Absage an die Diktatur des Proletariats in denselben Atem genommen. Die amerikanische Öffentlichkeit machte sie zur Staatsfeindin; die anarchistische Tradition zur Mutter. Berkman schrieb das ABC; sie schrieb das Leben, das das ABC rechtfertigt.

Wer sie nur als Agitatorin kennt, unterschlägt die Essays, die den Staat an der Intimität messen. Wer nur die Ikone rettet, unterschlägt die Härte gegen die Sowjetmacht, die sie früh aussprach. Die Anarchie als Lebensform, nicht nur als Ökonomie, ist ihre Hinterlassenschaft.

Werke

In Auswahl außerdem: Gelebtes Leben, Die Ursache der unglücklichen Ehe.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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