Autor:Donna Tartt

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Donna Tartt (geb. 1963), in Greenwood in Mississippi geboren, hat dem Bildungsroman des Waisen ein einziges Bild gegeben, das den Jungen festhält und korrumpiert. Der Distelfink trägt Carel Fabritius aus den Trümmern eines Anschlags; 2014 erhielt der Band den Pulitzerpreis für Belletristik.

Leben

Mississippi, das Bennington College, wo sie mit Bret Easton Ellis zur selben Zeit schrieb, dann seltene, lange Romane: Die geheime Geschichte 1992, Der kleine Freund 2002, der Distelfink elf Jahre später. Der Umweg ist diese Langsamkeit: Wer nicht nachlegt, zwingt jede Veröffentlichung, ein ganzes Leben zu tragen. Tartt lebt zurückgezogen. Die Idee zum Museumsanschlag kam nach der Zerstörung der Buddha-Figuren von Bamiyan; Fabritius malte den Vogel 1654, im Jahr der Delfter Pulverkammer, und starb selbst durch eine Explosion.

Wirkung

Tartt hat Trauer, falsche Väter und Antiquitäten an ein Täfelchen gebunden, das Theo stiehlt, versteckt, verliert. Amerikanische Stimmen verglichen die Breite mit Dickens, die deutsche Kritik sprach von einem Meisterwerk und von einer emotionalen Irrfahrt. Der Vorwurf, Theo bleibe passiv, trifft den Bau: Er erbt, stiehlt, verkauft, ohne je Herr des Bildes zu werden. Neben der Geheimen Geschichte, in der Studenten einen Mord teilen, ist der Distelfink das Buch der Stadt und des Möbels: Hobies Werkstatt gegen Las Vegas, das Echte gegen die geschickte Lüge.

John Crowleys Film von 2019 fand weniger Gnade als das Buch, weil er die Länge der Trauer nicht tragen konnte. Wer Tartt nur als Verfasserin eines geraubten Bildes liest, hat die acht Jahre bei Hobie nicht gelesen. Wer die drei Romane als Formel nimmt, unterschlägt, dass jedes auf einer anderen Schuld sitzt: der Kult, das Kind, das Museum. Goldmann hält den Text als dickes Taschenbuch. Der Distelfink hängt wieder in der Welt der Museen; Theo behält die Schuld.

Werke

In Auswahl außerdem: Die geheime Geschichte, Der kleine Freund.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.