Autor:Bret Easton Ellis

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Bret Easton Ellis (geb. 1964), in Los Angeles geboren, hat der reichen Jugend der achtziger Jahre die Temperatur genommen: zuerst die Langeweile, dann die Gewalt, die niemand hört. Unter Null war das Debüt mit einundzwanzig; American Psycho hat denselben Kreis bis zur Unlesbarkeit der Markennamen und bis zum Mord getrieben.

Leben

Los Angeles, dann das Bennington College, wo er mit Donna Tartt zur selben Zeit schrieb. Der Umweg ist dieses frühe Gelingen: Wer mit einundzwanzig als Chronist einer abgestumpften Oberschicht gilt, schreibt danach härter, nicht wärmer. Simon & Schuster stieg bei American Psycho aus; Vintage druckte. Ellis hat Bateman in späteren Büchern wieder auftauchen lassen und in Lunar Park selbst bezweifelt, ob die Taten mehr waren als Einbildung. Er lebt zwischen Los Angeles und New York.

Wirkung

Ellis hat den Konsumroman bis zur Verwechslung der Gesichter geführt: Visitenkarten ersetzen Namen, Pflegeprodukte ersetzen Gewissen, Beichte kommt auf dem Anrufbeantworter an und wird als Scherz abgelegt. Hubert Winkels nannte American Psycho eine Markierung des Jahrhunderts; andere sahen nur Grausamkeit. Die offene Frage – Wahn oder ignorierte Wirklichkeit – ist keine Spielerei: In diesem Kreis ist Zuhören nicht vorgesehen. Im Deutschen steht das Debüt neben Christian Krachts Faserland, das eine ähnliche Kälte ohne Los Angeles treibt.

Die Bundesprüfstelle indizierte die deutsche Ausgabe 1995; 2001 hob ein Gericht die Indizierung auf. Mary Harrons Film mit Christian Bale hat die Folter gekürzt und die Verwechslung zum Witz gemacht, der dem Roman nicht fremd ist. Die Verfilmung von Unter Null glättete Clay zum anständigen Helden; Ellis hat sie abgelehnt. Wer ihn nur als Skandalschriftsteller hält, hat die Wiederholung nicht gelesen, in der die Leere schon vor der Axt fertig ist. Wer die Bücher für Anleitungen nimmt, hat den Satz übersehen, dass es keinen Ausgang gibt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Regeln der Anziehung, Glamorama, Lunar Park.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.