Autor:Don DeLillo

1936
Schriftsteller · Literatur · Gesellschaft · 20. Jahrhundert
LiteraturGesellschaft


Don DeLillo, in der Bronx geboren, hat dem amerikanischen Roman die unterirdische Geschichte des Jahrhunderts gegeben: Müll, Baseball, Bombe, Film. Unterwelt ist das große Buch von 1997, das mit einem Foulball beginnt und in einem Deponiekörper endet. DeLillo lebt.

Leben

Italienische Einwandererfamilie, Fordham, Jahre in der Werbung, dann das Schreiben als Beruf, ohne den Lärm der Prominenz. Der Umweg ist diese Stille: DeLillo beobachtet die Vereinigten Staaten, als wären sie ein System aus Bildern, das den Menschen nachbaut. Nach den Attentaten von 2001 die schmaleren Bücher; der Ruhm blieb an Unterwelt und an Weißes Rauschen hängen. Er lebt in New York und außerhalb.

Wirkung

DeLillo hat die Paranoia der Nachkriegszeit zur Form gemacht, ohne sie zur Verschwörung zu verengen. Der Satz ist kühl, die Angst alltäglich, der Müll metaphysisch. Neben Thomas Pynchon steht er als der Klarere: weniger Rätsel, mehr Müllhalde. Das Baseballspiel von 1951, der Kalte Krieg, das Kunstwerk aus Abfall – Amerika als Unterwelt, nicht als Verheißung.

Man hat ihn zum Propheten des Terrors und zum kalten Stilisten gemacht. Die Bücher sind wärmer, sobald eine Mutter oder ein Bruder vorkommt. Wer nur die Systeme sucht, unterschlägt Nick Shay. Wer nur die Systeme leugnet, hat das Buch nicht gelesen. Weißes Rauschen bleibt das schmalere Schwesterstück; Unterwelt ist die Weite.

Werke

In Auswahl außerdem: Weißes Rauschen, Libra, Der fallende Mann.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.